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Frankfurter Sozialdezernent zeichnet Altenpflegeheim aus

Presseinformation der Stadt Frankfurt am Main

Das Justina von Cronstetten Stift hat den erstmals verliehenen Preis für vorbildliche Freizeitprogramme in Altenhilfeeinrichtungen der Stadt Frankfurt gewonnen. Sozialdezernent Franz Frey überreichte gestern Heimleiter Michael Graber-Dünow die Urkunde und einen Scheck über das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Der Stadtrat lobte, dass die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenpflegheims an der Programmgestaltung beteiligt werden und auch bettlägerige und behinderte Menschen die Freizeitangebote nutzen können. “Ebenso vorbildlich funktioniert die Einbeziehung ehrenamtlicher Mitarbeiter in die Umsetzung des Freizeitprogramms”, sagte der Sozialdezernent.

Die 47 Bewohnerinnen und Bewohner des Altenpflegeheims im Frankfurter Westend können wöchentlich an 26 Gruppenaktivitäten von Gymnastikgruppen über Gedächtnistraining und Singkreise bis hin zu Videofilmvorführungen teilnehmen. Mit ehrenamtlicher Unterstützung findet außerdem jede Woche ein Ausflug statt, der den Bewohnerinnen und Bewohnern auch die Möglichkeit bietet, am kulturellen Leben der Stadt teilzunehmen. Darüber hinaus bietet das Stift selbst regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Kleinkunstaufführungen an, die auch Angehörige und Bewohner aus dem Stadtteil besuchen können. Fast 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner nutzen die wöchentlichen Gruppenangebote. Zu den kulturellen Veranstaltungen kommen sogar 85 Prozent. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Angebots ist eine gezielte Einzelbetreuung, die neben Besuchsdiensten auch Snoezelen und tiergestützte Therapie umfasst.

“Wir wollen besonderes Engagement würdigen und bekannt machen”, sagte der Sozialdezernent zum Ziel der Auszeichnung. In der Berichterstattung dominiere oftmals die Darstellung von “schwarzen Schafen”. Dadurch würden in der Bevölkerung Ängste vor einem Aufenthalt im Pflegeheim geschürt, obwohl die Mehrzahl der Heime respektvoll und verantwortungsbewusst mit den ihnen anvertrauten Menschen umgehe. “Deshalb wollen wir positive Beispiele zeigen”, so Frey. Der Stadtrat erhofft sich von dem neu geschaffenen Preis, der nun alle zwei Jahre verliehen werden soll, auch Motivation für die Weiterentwicklung von Freizeitangeboten und kulturellen Veranstaltungen in anderen Altenpflegeeinrichtungen.

Nähere Informationen zum Justina von Cronstetten Stift erhalten Sie von
>>Heimleiter Michael Graber-Dünow, Telefon 069/97585270,

zum Preis der Stadt Frankfurt bei
>>Manuela Skotnik vom Dezernat Soziales und Jugend, Telefon 069/212-44056.



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